Fugensanierung für Pflaster und Terrassen in Bad Saulgau

Die Steine sind noch gut, aber zwischen ihnen ist nichts mehr. Der Sand ist ausgewaschen, in den Fugen wächst Gras, Ameisen schieben feines Material nach oben und einzelne Steine liegen nicht mehr auf gleicher Höhe. Das ist kein Schönheitsfehler, das ist der Anfang eines Schadens.

Ich räume die Fugen aus und fülle sie wieder auf. Entweder klassisch mit Quarzsand oder mit der Romex® Wertfuge, die fest wird, Wasser weiterhin durchlässt und Unkraut deutlich schwerer macht.

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Warum leere Fugen mehr kaputt machen, als man denkt

Ein Pflasterbelag hält nicht, weil die Steine schwer sind. Er hält, weil sich jeder Stein seitlich an seinem Nachbarn abstützt, und dazwischen sitzt das Fugenmaterial wie ein Keil. Ist die Fuge leer, fällt der Keil weg. Der Stein bekommt Spiel, kippt unter Last ab, die Kanten platzen mit der Zeit aus. So entstehen die welligen Stellen in der Einfahrt und der eine Stein, über den man jedes Mal stolpert.

Dazu kommt das Wasser. Eine Pflasterfläche entwässert auch durch die Fugen nach unten. Sitzen sie mit Humus, Moos und Laub zu, bleibt das Wasser oben stehen, sucht sich seinen Weg zur Seite und spült die Bettung aus. Und eine offene Fuge ist ein kleiner Pflanzkübel: feiner Schmutz aus der Luft wird zu Erde, und darin keimt alles, was der Wind vorbeiträgt.

Zwei Varianten, und beide haben ihre Berechtigung

Quarzsand ist die Standardvariante und die günstigste Lösung. Der Sand wird trocken eingekehrt, die Fläche sieht sofort wieder fertig aus. Er hat aber ein rundes Korn und kann sich deshalb nicht verfestigen. Er bleibt lose, wird bei Starkregen nach und nach ausgetragen, muss regelmäßig nachgefüllt werden, und das Unkraut kommt wieder. Für ruhige Flächen ist das trotzdem eine vernünftige Wahl.

Die Romex® Wertfuge ist der andere Weg. Das Material wird eingeschlämmt, reagiert mit Wasser und verfestigt sich in der Fuge. Danach hält sie Fahrzeuge aus, wird nicht mehr ausgewaschen und verhindert Unkrautbewuchs bis zu 90 Prozent. Trotzdem bleibt sie offenporig und regenwasserdurchlässig.

Der entscheidende Punkt ist ein anderer: Sie ist eine Wartungsfuge und lässt sich später mit Hochdruck wieder herausnehmen. Muss ein Kabel verlegt werden, nehmen Sie die Steine auf und verfugen danach neu. Bei einer starren Epoxyfuge geht das nicht, die klebt an den Steinflanken fest, und aufgenommene Steine sind danach in der Regel Schrott.

Welches Material zum Einsatz kommt, hängt von Ihren Fugen ab. Bei schmalen Fugen ab etwa 3 Millimetern arbeite ich mit einem feinen Wertfugen-Sand, bei breiteren Fugen ab 5 Millimetern mit ROMPOX Fugensand. Dazu kommt ROMPOX Ecofein in Anthrazit, Beige und Grau. Die Fugentiefe sollte etwa 30 Millimeter betragen, sonst hält die Fuge nicht. Wo es sinnvoll ist, kommt der Fugenfestiger ROMPOX D7000 dazu. Welche Variante bei Ihnen passt, sehe ich vor Ort.

So gehe ich vor

  1. Ansehen und aufmessen. Fugenbreite, Fugentiefe und die Frage, ob die Fläche nur begangen oder auch befahren wird. Daraus ergibt sich, welches Material passt und wie viel davon nötig ist.
  2. Fugen ausräumen. Alter Sand, Wurzeln und Erde müssen raus, und zwar bis in die Tiefe. Das mache ich mit Heißwasser-Hochdruck und Kantenlanze, auf größeren Flächen zusätzlich mit der Fugenhexe.
  3. Abtrocknen lassen. Wird die Fläche veredelt, kommt zuerst die Oberfläche dran und danach die Fuge.
  4. Verfüllen mit Quarzsand. Der Sand wird trocken eingekehrt, verdichtet und nachgekehrt.
  5. Oder Einbau der Wertfuge. Erst wässere ich vor, damit nichts auf den Steinen haften bleibt. Dann wird das Material eingeschlämmt, nachgewässert und diagonal zu den Fugen abgefegt, nach dem Antrocknen kehre ich den Überschuss mit feinem Besen ab. Bei Steinen mit Fase wird nur bis zum Ansatz der Fase verfüllt.
  6. Zwei Termine bei der Wertfuge. Zwischen Reinigung, Abtrocknung und Verfugung liegt Zeit. Deshalb komme ich in der Regel zweimal, und es fallen zwei An- und Abfahrten an. Das sage ich vorher und nicht hinterher auf der Rechnung.
  7. Kontrolle bei der jährlichen Flächenpflege. Einmal im Jahr sehe ich mir die Fugen wieder an und fülle abgesackte Stellen nach. Weil ich weiß, was verbaut wurde, habe ich das passende Material dabei.
Zertifikat der ROMEX-Akademie vom 13. März 2025 für Dave Penny, Steinfresh Penny

Gelernt, nicht nur eingekauft

Fugenmaterial kann jeder bestellen. Ob es hält, entscheidet sich beim Einbau: an der Fugentiefe, an der Frage, wie stark vorgewässert wird, an der Temperatur und daran, wann der Überschuss abgekehrt wird. Wer das falsch macht, hat nach einem Winter Risse in der Fuge und Schleier auf den Steinen.

Deshalb habe ich im März 2025 die Schulung der ROMEX®-Akademie abgeschlossen. Auf dem Programm standen Bettung, Pflasterfugenmörtel und Splittbinder mit ihren technischen Eigenschaften, die Regelwerke zum Aufbau einer Fläche und die praktische Anwendung der Trass-Bettung.

Das hilft Ihnen an einer Stelle, an der viele scheitern: bei der Frage, ob Ihre Fläche überhaupt für eine feste Fuge taugt. Auf einer Fläche, deren Unterbau arbeitet, reißt jede gebundene Fuge irgendwann. Dann sage ich Ihnen das vorher und wir bleiben beim Sand, statt Ihnen etwas zu verkaufen, das nicht halten kann.

Sehen Sie sich an, wie das ausgeführt aussieht: in den Referenzen ist bei jedem Projekt vermerkt, ob mit Wertfuge gearbeitet wurde.

Vorher und nachher

Geschwungener Gartenweg

Geschwungener Gartenweg mit hellem Granitrand, gelbliche Belagspuren in den Fugen
Vorher
Derselbe Gartenweg nach Reinigung und Fugensanierung, Fugen sauber und gebunden
Nachher

Gartenweg mit Unkraut in den Fugen

Rosafarbener Verbundpflasterweg im Garten, dunkel verwittert mit Unkraut in den Fugen
Vorher
Derselbe Gartenweg nach der Fugensanierung, Pflaster wieder rosa und Fugen geschlossen
Nachher

Was das kostet

Sie bekommen bei mir einen Preis für die komplette Sanierung: Reinigung und Veredelung mit BSV-Langzeitschutz®, alles zusammen und inklusive Mehrwertsteuer. Kein Baukasten mit zwanzig Positionen, an dem Sie am Ende nicht erkennen, was Sie eigentlich zahlen.

Was kostet meine Fläche?

Komplette Sanierung aus Reinigung und Veredelung mit
BSV-Langzeitschutz®. Stellen Sie einfach Ihre Quadratmeter ein.



Ihr Preis, komplett und inklusive Mehrwertsteuer
1.996 Euro

Richtwert für eine Fläche in normalem Zustand,
zuzüglich An- und Abfahrt. Fugenarbeiten und Sonderfälle wie abgesackte
Steine oder hartnäckige Flecken rechne ich getrennt. Den verbindlichen Preis
nenne ich Ihnen vor Ort, wenn ich die Fläche gesehen habe. Das kostet Sie nichts:
so läuft die kostenlose Musterprobe ab.

Häufige Fragen

Kann man Pflasterfugen versiegeln?

Nach „Fugen versiegeln“ und „Fugenversiegelung“ wird oft gesucht, und es gibt tatsächlich starre Epoxyfugen, die alles dicht machen. Davon rate ich ab. Eine dichte Fuge nimmt der Fläche die Entwässerung, das Wasser sucht sich einen anderen Weg und spült die Bettung aus. Und wenn Sie später einen Stein aufnehmen müssen, klebt die Fuge an den Flanken fest, die Steine sind danach meist Schrott.

Die Romex® Wertfuge ist der Mittelweg: fest genug, um Fahrzeuge auszuhalten und Unkraut deutlich zu reduzieren, aber offenporig und wasserdurchlässig. Und sie lässt sich später wieder herausnehmen, deshalb heißt sie Wartungsfuge.

Kommt das Unkraut wirklich nicht wieder?

Nicht so, wie Sie es kennen. Eine sanierte Fuge verhindert Bewuchs bis zu 90 Prozent, aber nicht zu 100 Prozent. Samen fliegen von oben zu, das lässt sich nicht wegbauen. Nur bekommt die Pflanze in einer festen Fuge keine Wurzel nach unten, bleibt klein und lässt sich leicht entfernen.

Hilft die Wertfuge gegen Ameisen?

Sie macht es den Ameisen deutlich schwerer, aber ich verspreche Ihnen keine Sperre. Die Fugenmaterialien sind bewusst offenporig, damit Wasser ablaufen kann, und was offen genug für Wasser ist, hält keine Insekten vollständig ab. In der Praxis ist der Unterschied zur losen Sandfuge trotzdem groß.

Bleibt die Fläche wasserdurchlässig?

Ja, und das ist Absicht. Eine Fläche, auf der Wasser stehen bleibt, ist im Winter gefährlich. Die Romex® Wertfuge ist offenporig, das Regenwasser läuft weiter durch die Fugen ab. Ich versiegle nichts.

Wie lange hält so eine Fuge?

Die Quarzsandfuge müssen Sie alle paar Jahre nachfüllen. Die Wertfuge bleibt, wo sie eingebaut wurde, weil sie nicht ausgewaschen wird. Wie lange sie hält, hängt am Aufbau unter dem Pflaster. Auf Sand- oder Splittbettung arbeitet der Untergrund, dort kann es unter Fahrzeugen zu Rissen im Fugenbild kommen. Diesen Aufbau kenne ich bei einer alten Pflasterung meistens nicht, deshalb arbeite ich an Altflächen ohne Gewährleistung auf die Fuge. Das sage ich lieber vorher.

Kann ich die Fugen nicht selbst auffüllen?

Können Sie, bei einer ruhigen Terrasse spricht nichts dagegen. Nur zwei Dinge: keinen Splitt, die scharfen Kanten verkratzen die Steine. Und keinen Brechsand, das feine Steinmehl zieht in die Poren ein und verschmutzt die Fläche so gründlich, dass oft nur noch eine Neuveredelung hilft. Der Aufwand liegt ohnehin im tiefen Ausräumen der alten Fuge, nicht im Einkehren.

Muss die Fläche vorher gereinigt werden?

Ja. Neues Material auf altem Sand und alten Wurzeln sackt im ersten Jahr wieder ab. Deshalb geht fast immer eine Grundreinigung voraus, und die Fuge ist dann der letzte Arbeitsschritt.

Was ist, wenn später ein Stein absackt?

Dann nehmen Sie die Steine auf, richten die Stelle und verfugen neu. Genau dafür ist eine Wartungsfuge gedacht. Kleinere Absackungen sind übrigens normal, jede Fläche setzt sich mit der Zeit. Bei der jährlichen Pflege fülle ich das nach.

Lassen Sie mich einmal draufschauen

Ich komme vorbei, sehe mir die Fläche an und sage Ihnen direkt, welche Variante ich empfehle und was sie kostet. Auf Wunsch lege ich eine kostenlose Musterprobe an, dann sehen Sie das Ergebnis an einem Stück Ihrer eigenen Fläche. Das verpflichtet Sie zu nichts.

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